Manchmal muss man schon sehr genau hinsehen, dann hat sich ein Storch so tief ins Nest geduckt, dass man auf den ersten Blick denkt, das Nest sei unbesetzt. Tatsächlich aber sind sehr viele der Rühstädter Nester schon belegt, und erfreulicherweise auch welche, die im letzten Jahr leer geblieben sind. Auch die Nester, die in der kürzlichen Nesteraktion neu aufgebaut worden sind, sind gut angenommen worden. 

Hier ein paar Tipps für Rühstädt-Besucher:

Versäumen Sie nicht, zum Balkon, dem „Walter-Fritze-Fotopunkt“ hochzuklettern. Von hier aus hat man einen fantastischen Überblick über die Rühstädter Dächerlandschaft und kann den Störchen fast ins Nest gucken. Manchmal kommt auch einer vorbeigeflogen. Den Balkon finden Sie an der Giebelseite des Alten Speichers, das ist das langgestreckte Backsteingebäude rechterhand, wenn Sie vor dem Schloss stehen. Auch der Schlosspark (der für Besucher frei zugänglich ist) ist einen Besuch wert. 

Linkerhand vom Storchenkrug, vor dem Wasserturm, finden Sie das Informationszentrum des Storchenclubs. Hier können Sie sich in einer kleinen Ausstellung umsehen, Souvenirs erwerben und Fragen stellen … eine Tafel vor dem Gebäude gibt übrigens Auskunft über die Bestandsentwicklung vor Ort.

Im Besucherzentrum bietet der Nabu eine Ausstellung mit dem Titel „Weltenbummler Adebar“ an, dort stellt aktuell auch das Künstlerpaar Isolde und Ulrich Gorsboth Storchen-, Dorf-, und Landschaftsimpressionen aus. 

Fotos: C. Benson

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert